Projekte und Auszeichnungen

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Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001

Zur weiteren Verstärkung ihrer Aktivitäten in Bezug auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit hat die Fernwasserversorgung Franken ein Energiemanagementsystem (EnMS) nach DIN EN ISO 50001 eingeführt. Die FWF verfolgt mit dieser Energiepolitik eine rationelle Energienutzung im Unternehmen. Ziel ist die Verminderung des benötigten Energieeinsatzes für einen bestimmten Energienutzen. Dies bedeutet für die FWF, gezielt Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zu realisieren.

Grundlage für alle Maßnahmen ist eine Energiebilanz. Die Energiebilanz ist das wichtige Controlling-Instrument im EnMS der FWF. Sie stellt den Energiefluss innerhalb des Unternehmens dar und ermöglicht hierdurch die Ableitung von Potenzialen für gezielte Maßnahmen zur rationellen Energienutzung.

Für die Umsetzung der Energiepolitik ist das Mitwirken aller Mitarbeiter und Dienstleister notwendig. Die Mitarbeiter werden umfassend sowie gezielt geschult und eingebunden. Die Energiepolitik bezieht sich auf alle Bereiche im Unternehmen sowie auf alle Tätigkeiten und Verfahren, um die kontinuierliche Verbesserung der energetischen Leistung sicherzustellen.

Das Audit des EnMS der FWF ist im Oktober und November 2015 erfolgt. Hierbei haben eine Dokumentenprüfung, Gespräche mit der Werk- und Betriebsleitung, dem Energieteam sowie weiteren Mitarbeitern und eine Begutachtung verschiedener Standorte stattgefunden. Die Zertifizierung ist erfolgreich bestanden worden.





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Technisches Sicherheitsmanagement nach DVGW Arbeitsblatt W 1000

Unter Technischem Sicherheitsmanagement (TSM) wird ein vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) auf die spezifischen Belange der Wasserversorgung abgestimmtes Managementsystem verstanden. TSM ist für die betriebliche Praxis entwickelt worden und basiert auf den allgemein anerkannten Regeln der Technik.

Die Fernwasserversorgung Franken hat die TSM-Prüfung erstmals 2010 bestanden. Im Oktober 2015 ist die nach fünf Jahren erforderliche Wiederholungsprüfung nach DVGW Arbeitsblatt W1000 erfolgt. Hierbei haben sich die Werk- und Betriebsleitung sowie die technisch verantwortlichen Mitarbeiter anhand eines Leitfadens mit mehr als 300 Fragen erneut einer externen fachkundigen Prüfung unterzogen. Neben allgemeinen organisatorischen Aspekten, bspw. Arbeitssicherheit und Risikomanagement, sind insbesondere die Umsetzung der aktuell geltenden wasserspezifischen Vorgaben zum Trinkwasserschutz, die Wassergewinnung und -aufbereitung sowie die Wasserspeicherung und -verteilung detailliert geprüft worden. Die FWF hat die Überprüfung des TSM erfolgreich bestanden.





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Umweltpakt Bayern – Klimaschonender Firmenwagen

Die Fernwasserversorgung Franken hat im November 2015 die Beitrittserklärung zur Rahmenvereinbarung über die Beschaffung von Firmenwagen nach Klimaschutzkriterien (im Rahmen des Umweltpaktes Bayern 2016 – 2020) unterzeichnet. Als beigetretenes Unternehmen verpflichtet sich die FWF zur Einhaltung folgender CO2-Ziele für sämtliche ab 1. Januar 2016 zusätzlich angemieteten oder beschafften Pkw-Firmenfahrzeuge (sowohl Neu- als auch Gebrauchtfahrzeuge, nicht jedoch Nutzfahrzeuge):

  • Erste Ebene (Vorstand, Geschäftsführer, Werkleiter) ≤ 120 gCO2/km
  • Zweite und weitere Ebenen ≤ 95 gCO2/km

Hierfür werden die CO2-Werte nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) verwendet, diese finden sich in den Fahrzeugpapieren. Der Stromverbrauch wird gemäß NEFZ mit 0 gCO2/km erfasst.

Weitere Informationen zur Teilnahme der FWF am Umweltpakt Bayern finden Sie auch hier »





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Benchmarking in der Wasserversorgung

Die Fernwasserversorgung Franken hat sich in ihren Unternehmenszielen für eine aktive Beteiligung an der Modernisierung der deutschen Wasserversorgung und eine rationelle Betriebsführung ausgesprochen. Der Substanzerhalt der vorhandenen Infrastruktur bei Aufrechterhaltung der hohen Standards für Versorgungssicherheit und -qualität dürfen hierbei nicht außer Acht geraten. Deshalb beteiligt sich die FWF seit mehr als zehn Jahren aktiv am Benchmarking der Wasserversorgung.

Benchmarking (sinngemäß übersetzt: Maßstäbe setzen) dient dazu, die Schwächen eines Unternehmens im Vergleich mit anderen aufzudecken und ausgehend von der Positionsbestimmung und Verbesserung von Einzelprozessen die Leistungsfähigkeit zu steigern. Der Benchmarking-Prozess trägt somit zur Stärkung der Wasserversorgung in Bayern bei, welche in kommunaler Hand liegt und dezentrale Strukturen aufweist. Dies gilt auch vor dem Hintergrund der immer wieder aufkommenden Diskussion um die Liberalisierung des Wassermarktes sowie der andauernden Wasserpreisdiskussionen.

Die FWF nimmt u. a. an der Effizienz- und Qualitätsuntersuchung der kommunalen Wasserversorgung in Bayern (EffWB) teil. Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.roedl-benchmarking.de





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Aktion Grundwasserschutz-Brot

Am 12. November 2015 hat im Wasserwerk Sulzfeld der Fernwasserversorgung Franken ein Pressetermin stattgefunden, bei dem die Initiative „Dieses Brot schont unser Grundwasser – Trinkwasserschutz durch weniger Dünger“ vorgestellt worden ist. Dieser Pressetermin stand für den offiziellen Verkaufsstart in den Bäckereien.

Die FWF war seinerzeit Pionier als es darum ging, zwischen Landwirten und Wasserversorgungsunternehmen freiwillige Kooperationsvereinbarungen für den nachhaltigen Grundwasserschutz zu entwickeln. Seit mehr als 17 Jahren bietet die FWF den Landwirten, Winzern und Obstbauern für einen grundwasserschonenden Landbau Ausgleich- und Entschädigungsleistungen an.

Im Frühjahr 2015 hat sich die FWF dazu entschieden als Kooperationspartner an dem Projekt „Dieses Brot schont unser Grundwasser – Trinkwasserschutz durch weniger Dünger“ im Rahmen der AKTION GRUNDWASSERSCHUTZ – Trinkwasser für Unterfranken mitzuwirken. Diese, von der Regierung von Unterfranken initiierte, Aktion zielt darauf ab, neue Wege zu entwickeln, um den Nitrateintrag in das Grundwasser weiter zu reduzieren. Am 14. Dezember 2015 ist die FWF als einer der Projektpartner durch Herrn Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer ausgezeichnet worden.

Weitere Informationen finden Sie hier: Grundwasserschutz-Brot »





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Nachhaltigkeitscontrolling siedlungswasserwirtschaftlicher Systeme – Risikoprofil und Steuerungsinstrumente (NaCoSi)

NaCoSi ist ein Forschungsverbundprojekt im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung (INIS)“. Mit NaCoSi wurden Risiken sowie Gefährdungspotenziale für eine nachhaltige kommunale Siedlungswasserwirtschaft identifiziert und darauf aufbauend ein Nachhaltigkeitscontrolling entwickelt. Die FWF beteiligte sich als einer von zwölf Praxispartnern und testete den entstandenen Prototyp.

Weitere Informationen finden Sie » hier