Aktuelles




Trinkbrunnen im öffentlichen Raum; Sonderprogramm nach Nr. 2.4 RZWas 2021

Das Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz informiert mit Schreiben vom 01.09.2021 (57g-U4454.0-2020/43-19), dass es die Fördermöglichkeit für Trinkbrunnen im öffentlichen Raum gibt. Als Ansprechpartner für die evtl. Zuwendungsnehmer dienen die jeweiligen Wasserwirtschaftsämter, die von der Fördermöglichkeit bereits informiert wurden.

Zweck des Sonderprogramms

Trinkwasser ist ein unverzichtbares Lebensmittel, das der Bevölkerung durch die öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen in einwandfreier Qualität und ausreichender Menge über das öffentliche Leitungsnetz zur Verfügung gestellt wird. In Bayern stammt dieses Wasser zu rd. 90 Prozent aus Grundwasser. Um diese Grundwasserressourcen zu schützen und zu bewahren, ist das Mitwirken aller erforderlich. In Trinkwasserschutzgebieten wird mit einer örtlich angepassten Verordnung ein darüber hinaus gehender Schutz erreicht.

Das Berücksichtigen der Verhaltensregeln des allgemeinen Grundwasserschutzes, der Wasserschutzgebiete sowie der Trinkwasserverordnung kann nur erfolgreich sein, wenn deren Notwendigkeit in der Bevölkerung verstanden, akzeptiert und gelebt wird. Trinkbrunnen dienen dem Zweck, das Leitungswasser der öffentlichen Wasserversorgung als Lebensmittel in Wert zu setzen. Es ist Ziel die Einsicht zu vermitteln, dass dieses Trinkwasser den notwendigen Schutz verdient und erfordert, weil es so wertvoll und deshalb schützenswert ist. Das gilt gerade auch dann, wenn der Schutz persönliche Einschränkungen und gegebenenfalls auch Änderungen in den persönlichen Verhaltensweisen mit sich bringt. Öffentliche Trinkbrunnen an gut frequentierten Plätzen oder Wegen bieten die gute Möglichkeit, auf den Wert des Lebensmittels Leitungswasser sowie auf die Notwendigkeit des Trinkwasserschutzes mit geeigneten Medien hinzuweisen. Gerade Personen, die ihren Durst mit frischem Wasser stillen können, haben ein besonders „offenes Ohr“ für diese Botschaft.

Trinkbrunnen dienen der öffentlichen Klimavorsorge. Der Klimawandel führt zu immer länger werdenden Hitzeperioden, was das Leben gerade in den innerstädtischen Bereichen zunehmend belastend macht. Im Sinne der allgemeinen Gesundheitsvorsorge wirkt das Bereitstellen von kühlem, frischem Trinkwasser belebend.

Trinkbrunnen sind ein Beitrag zur Verminderung von klimaschädlichem Kohlendioxid durch das Einsparen von Emissionen aus der Getränkelogistik und zur Vermeidung von Plastikabfällen aus (Einweg-)Flaschen für Mineral- oder Tafelwasser.

Antragsberechtigt sind ausschließlich Zuwendungsempfänger gemäß Nr. 3 RZWas 2021. Die Zuwendung beträgt 90 v. H. der zuwendungsfähigen Ausgaben nach Nr. 4, maximal 15.000 Euro je Trinkbrunnen-Projekt. Das Sonderprogramm tritt zum 01.06.2021 in Kraft und gilt vorläufig bis zum 31.12.2023.

 




Wasserqualität

Aufgrund betrieblicher Maßnahmen in unserem Verbandsgebiet und bei unseren Vorlieferanten kommt es im Jahresverlauf zu Veränderungen der Wasserqualität. Im Wesentlichen ist davon die Trinkwasserhärte betroffen. Alle Grenzwerte der Parameter der Trinkwasserverordnung werden weiterhin eingehalten.  

 

Desinfektion und Veränderung der Wasserqualität im Versorgungsbereich Elpersdorf

Desinfektion:

Als Folge der Hochwassersituation im Juli 2021 wurde am 14.07.2021 in Teilen des Versorgungsbereichs Elpersdorf die Desinfektion aktiviert. Das Trinkwasser wird vorsorglich weiterhin mit Chlor desinfiziert.
Betroffen sind hier die Versorgungszonen Colmberg, Weinberg und ab 08. September auch die Zone Sontheim (siehe auch https://www.fernwasser-franken.de/Unternehmen/Verbandsgebiet.html).
Die Vorsorgungszone Endsee ist nicht betroffen.

Die Desinfektion von Trinkwasser durch Zugabe von Chlor ist ein deutschlandweit eingesetztes Standard-Verfahren in der Wasserversorgung. 

Der Genuss des Trinkwassers ist weiterhin ohne Einschränkung möglich. Krankenhäuser, Altenheime und Betreiber von Dialyseeinrichtungen müssen aber zwingend über diese Maßnahme informiert werden. 

Veränderung der Wasserqualität:

In der Versorgungszone Endsee des Versorgungsbereichs Elpersdorf wurde vorsorglich die Wasserherkunft umgestellt.

Chemische Parameter, wie z.B. die Trinkwasserhärte werden sich während der Dauer der Maßnahme bzgl. der Konzentration verändern. Die Grenzwerte nach TrinkwV werden eingehalten. Die Auswirkungen können aufgrund des Transportes und der Speicherung in unserem weitläufigen Fernwasserversorgungssystem erst in den darauffolgenden Tagen spürbar werden.

Die aktuelle Aufteilung der Versorgungsbereiche und der Wasserherkunft finden Sie auf unserer aktuellen Grafik [hier]

  

Temporäre Veränderung der Wasserqualität im Versorgungsbereich Uehlfeld – Bereich Lenkersheim, Ipsheim, Dietersheim, Birkenfeld

Aufgrund unserer Baumaßnahmen besteht ab KW 27 eine mehrere Wochen andauernde Umstellung der normalen Versorgung für einen Teilbereich unseres Versorgungsbereiches Uehlfeld. Betroffen sind die Gemeinde Bad Windsheim Ortsteil Lenkersheim, die Gemeinde Ipsheim hier alle Ortsteile, die Gemeinde Dietersheim hier alle Ortsteile, Stadt Neustadt Aisch Ortsteile Weiherhof, Ober-, Unternesselbach, Hasenlohe, Schauerheim, Birkenfeld und Unterschweinach. Dadurch wird sich im genannten Teilbereich des Versorgungsbereichs Uehlfeld der Fernwasserversorgung Franken die Wasserqualität temporär ändern.

Chemische Parameter, wie z.B. die Trinkwasserhärte werden sich während der Dauer der Maßnahme bzgl. der Konzentration verändern. Die Grenzwerte nach TrinkwV werden eingehalten. Die Auswirkungen können aufgrund des Transport und der Speicherung in unserem weitläufigen Fernwasserversorgungssystem erst in den darauffolgenden Tagen spürbar werden.

 

Desinfektion am Schwanberg (bei Rödelsee)

Im Rahmen einer routinemäßigen Beprobung im Fernleitungsnetz der Fernwasserversorgung Franken (FWF) wurde eine mikrobiologische Belastung des verteilten Trinkwassers nur am Schwanberg selbst festgestellt.

Zur Einhaltung der Trinkwasserverordnung wird aktuell das Trinkwasser am Schwanberg (siehe auch https://www.fernwasser-franken.de/Unternehmen/Verbandsgebiet.html) mit Chlorgas desinfiziert. Diese Maßnahme ist mit dem Gesundheitsamt Kitzingen abgestimmt.

Die Desinfektion von Trinkwasser durch Zugabe von Chlor ist ein deutschlandweit eingesetztes Standard-Verfahren in der Wasserversorgung. Der Genuss des Trinkwassers ist weiterhin ohne Einschränkung möglich.

Krankenhäuser, Altenheime und Betreiber von Dialyseeinrichtungen müssen aber zwingend über diese Maßnahme informiert werden.

 

Bei Fragen zur Wasserqualität stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des akkreditierten Betriebslabors gerne zur Verfügung.

Akkreditiertes Betriebslabor der Fernwasserversorgung Franken
Tel.: 09321 8678
Fax: 09321 924420
labor@fernwasser-franken.de

 




 Coronavirus - DVGW Information - Stilllegung von Trinkwasser-Installationen

Im Zuge der Maßnahmen gegen das Coronavirus kann es vorkommen, dass Gebäude oder Gebäudeeinheiten wie Wohnungen eine längere Zeit nicht genutzt werden können (z.B. Betriebe, Schulen, Ferienwohnungen, Hotels, Geschäfte, Fitnessstudios, Vereinsheime ....). Dann muss die Trinkwasser-Installation dort vorübergehend stillgelegt werden. Was Sie dabei berücksichtigen müssen, finden Sie in unserer Information. 

DVGW Information - Vorübergehende Stilllegung von Trinkwasser-Installationen

 




Trinkwasser und Coronavirus SARS-CoV-2  

Zu Ihrer Information finden Sie nachfolgend die Stellungnahme des Umweltbundesamtes "Trinkwasser und

Coronavirus SARS-CoV-2 - Übertragung unwahrscheinlich". 

Stellungnahme des Umweltbundesamtes Trinkwasser und Coronavirus